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Teilnehmer
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DIE QUALIFIKATION (nach Startreihenfolge):
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01 Bulgarien - Elitsa Todorova &
Stoyan Yankulov - Water (Voda)
Ein Trommelfestival mit hoher
stimmlicher Geschrei (durchaus positiv
gemeint) aus dem
Ethno-Folk-Pop-Rock-Bereich. Ein toller
emotionsgeladener Einstieg in den Song
Contest. Vor allem live am TV könnte das
Werk echt mitreißen.
Meinung: 12 Punkte,
beflügelnd - Tipp: hat sehr gute Chancen
ins Finale, dort unter den Top 10
--> dabei |
02 Israel -
Teapacks -
Push the button
Skandalsong: manche hören offene
Kritik an Iran heraus. In dem Punkwerk
geht es auf amüsante Weise gegen den
Krieg. Spricht Jugendliche an, starker
Tobak für Ältere. Der Titel fällt
zumindest auf. Das angedrohte Aus wegen
der politischen Aussage und islamistischen
Drohungen konnte abgewendet werden.
Meinung: 07 Punkte,
etwas zu nervig - Tipp: fliegt in der
Quali raus
--> nicht dabei |
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03 Zypern -
Evridiki -
Comme ci, comme ca
Ein richtig fetziger munterer Popsong,
der auch in den 80ern von Jennifer Rush
oder Laura Branigan gesungen hätte werden
können - nur etwas moderner. Stört
niemanden, spricht die breite Masse
sicherlich an.
Meinung: 11 Punkte,
gefällig - Tipp: schafft die Quali
locker, dort unter den Top 5
--> unverständlicherweise rausgeflogen |
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04
Weißrußland - Koldun -
Work your magic
Koldun setzt ihr ein weiteres
Glanzlicht. Der Song setzt im Refrain auf
Power. Angereichert wird der satte Popsong
mit James Bond-typischem Sound. Bleibt
lange im Ohr.
Meinung: 13 Punkte,
gefällig - Tipp: wozu die Quali - ab ins
Finale, dort unter den Top 5
--> dabei |
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05
Island -
Eiríkur Hauksson - Valentine lost
Ein schwerer ruhiger Song mit
angerocktem Power-Refrain. Könnte mit
einem bewegenden Text durchaus interessant
sein, aber man versteht ja nichts. Aber
mittlerweile wurde der Text ins englische
übersetzt. Dennoch zu wenig für den
48jährigen Edelrocker.
Meinung: 05 Punkte,
schwerfällig - Tipp: wird sehr schwer,
die Quali zu überstehen
--> nicht dabei |
|
06 Georgien -
Sopho - Visionary Dream
Schräge Stimmlage wie bei Bjork oder
Kate Bush. Dazu kommt ein Ethnosound, der
mit Feengesang beginnt und dann in wilden
Sangesorgien endet. Im Background hören
wir diverse Instrumentenergüsse, die eine
gewisse Folkpräsenz bieten, aber dennoch
im Ganzen eher chaotisch wirken. Und
Premiere für Georgien!
Meinung: 08 Punkte,
ethnisches Mischmasch - Tipp: zu
anspruchsvoll für das Finale
--> hat es überraschend doch geschafft |
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07 Montenegro -
Stevan Faddy - Hajde kroci
Montenegro versucht es nach der
Ablösung von Serbien nun alleine. Mal
abgesehen davon, dass sich die baltischen
Staaten gegenseitig die Punkte schenken,
hat dieses Stück nichts besonderes.
Einfacher Pop vom Gewöhnlichen.
Meinung: 05 Punkte, langweilig - Tipp:
trotz Hilfe der Nachbarstaaten reicht es
wohl nicht fürs Finale
--> nicht dabei |
 |
08 Schweiz -
DJ Bobo -
Vampires are alive
Europop vom Meister desselben. DJ Bobo
ist in Europa bekannt und beliebt. Live
zeigt er seine wahre Größe mit einer
starken Danceperformance. Der Titel lehnt
sich an seine großen Erfolge an, ohne die
Qualität seiner Megahits zu erreichen.
Insgesamt ein Highlight der Veranstaltung.
Aber Achtung: besorgte Christen kämpfen
für die Absetzung des Songs, da Vampire
etwas mit Okkultismus zu tun haben.
Meinung: 13 Punkte, we like DJ - Tipp:
sollte glatt ins Finale einziehen, dort
ein Siegkandidat
--> ein echter Skandal, denn er ist
nicht dabei |
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09 Moldawien - Natalia Barbu - Fight
Dieser Song ist ein echter Kampf:
kraftvoll singt sich Natalia in den Song
hinein. Moldawien hat schon sehr früh
gewählt, so dass das Lied bei ESC-Fans
evtl. am meisten im Ohr ist. Insgesamt ein
Power-Pop-Song, der eingängig ist und
live gut ankommen könnte.
Meinung: 11 Punkte, kraftvoll - Tipp:
könnte für das Finale reichen, dort um
Platz 15
--> dabei |
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10 Niederlande - Edsilia Rombley
- On top of the world
Der letzte gute holländische Beitrag
liegt schon ein paar Jahrzehnte zurück.
Was ist los, Oranje? Auch diesmal reißt
uns die Uptempo-Nummer nicht mit. Ein
bisschen Grand Prix-Flair, ein bisschen
Gospelsound, viel zu viel gewöhnlicher
Pop - nein, das wird nichts.
Meinung: 04 Punkte, zu dünn - Tipp: ohne
Holland fahren wir ins Finale
--> nicht dabei |
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11
Albanien -
Aida & Frederik Ndoci -
Balada e gurit
Das ist noch der Grand Prix in
Reinkultur: Titel, so wie wir sie uns aus dem
Land - in diesem Fall Albanien - vorstellen.
Folklore als innige Ballade. Sicherlich harter
Tobak für die Popfraktion.
Meinung: 08 Punkte, anspruchsvoll - Tipp:
dürfte leider 0 Chancen haben
--> nicht dabei |
|
12
Dänemark -
DQ -
Drama Queen
Eine Up-tempo-Nummer von einer Transe.
Das dürfte vielen männlichen ESC-Fans
gefallen. Das ganze Szenario erinnert doch
sehr an Dana International. Auch
musikalisch kann es annähernd an den
damaligen Siegertitel heranreichen. Hebt
sich etwas vom allgemeinen Pop ab, fällt
auf und könnte showmässig interessant
werden.
Meinung: 10 Punkte, macht Laune - Tipp:
alles andere als Finale wäre eine
Überraschung, dort Platz 10-15
--> wird viele schocken, denn nicht
dabei |
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13 Kroatien -
Dragonfly feat. Dado Topic -
Vjerujem u ljubav
Man muss es den Kroaten zu Gute
heißen, dass sie weiterhin in ihrer
Landessprache singen. Und da kommen auch
meist sehr gute Songs bei heraus. Diesmal
wirkt das Duett allerdings ein wenig
schwerfällig.
Meinung: 09 Punkte, geht ins Herz - Tipp:
könnte mit Hilfe vielleicht knapp
reichen, im Finale aber weit hinten
--> fast schon überraschend nicht
dabei |
|
14
Polen -
The Jet Set -
Time to party
Das soll ein moderner Mix sein,
irgendwie aus Rap, Swing, Blues, Disco und
Pop. Fällt showmässig vielleicht auf,
uns gefällt das überhaupt nicht.
Meinung: 02 Punkte, eine Niete - Tipp:
keine Chance auf das Finale
--> nicht dabei |
|
15 Serbien - Marija Šerifovic - Molitva
Serbien begeisterte uns in den letzten
Jahren immer mit sehr getragenen
wunderbaren Songs. Auch diesmal haben sie
wieder etwas tolles aus dem Hut gezaubert:
ruhiger, aber dennoch kraftvoll
intonierter Song mit folkloristisch
angehauchten Elementen. Erinnert stark an
einen Musicalsong.
Meinung: 12 Punkte, ein Erlebnis - Tipp:
Tophit aus dem Baltikum, im Finale ein
Platz unter den Top 10
--> dabei |
|
16 Tschechien - Kabát - Malá dáma
Herzlich willkommen Tschechische
Republik! Sie nehmen zum ersten Mal teil.
Und sie starten mit einem Rockstück, das
doch sehr gewöhnlich ist. Das könnte in
Finnland seine Freunde finden, aber
ansonsten wird es schwer.
Meinung: 03 Punkte, grausig - Tipp: nur
was für harte Rockfans, dürfte nicht
reichen
--> nicht dabei |
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17
Portugal -
Sabrina -
Dança Comigo
Flockig lockerer Salsa-Latinosound,
der an den Sommer erinnert. geht locker
ins Ohr und ins Bein. Die Frage ist nur,
ob er dort auch drin bleibt. Man hat aus
Portugal schon schlechtere Beiträge
gehört.
Meinung: 10 Punkte, geht ins Bein - Tipp:
fürs Finale wird es schwer, da ESC-Fans
meist nicht auf Salsa stehen
--> nicht dabei |
|
18 Mazedonien - Karolina -
Mojot svet
Ruhige Musik und dann lauter Refrain.
Klingt wie schon oft gehört beim ESC.
Fällt nicht sehr auf in der Masse, stört
aber auch nicht weiter.
Meinung: 08 Punkte, ist ok - Tipp: ist
wohl zu einfallslos für das Finale
--> von wegen, ist dabei |
|
19
Norwegen -
Guri Schanke -
Ven a bailar conmigo
Fetziger Latinosound aus Skandinavien
von einer etwas betagten Dame! Und das
geht besser ins Ohr als das
"Original" aus Portugal. Dennoch
haben wir auch das schon zu häufig in
ähnlicher Form gehört. Könnte live
temporären Erfolg bringen, aber
langfristig machen es Latino-Könige
besser.
Meinung: 10 Punkte, macht Laune - Tipp:
Chancen besser als bei Sabrina, aber es
wird knapp - im Finale hinten
--> nicht dabei |
|
20 Malta -
Olivia Lewis -
Vertigo
Interessanter Song aus dem Mittelmeer.
Flamenco mit Pop vermischt. Klingt
qualitativ hochwertig und fällt positiv
auf. Eigentlich fühlt man sich eher nach
Spanien versetzt.
Meinung: 11 Punkte, rassig - Tipp: schafft
das Finale, dort knapp über den Top 10.
--> auch nicht dabei |
|
21
Andorra -
Anonymous -
Save the world
Mit diesem Werk wollen Anonymous die
Welt retten? Klingt eher wie eine
Amateurband, die ihre ersten Versuche im
Keller machen. Dafür ist es nicht
schlecht. Schöner ruhiger in sich
gehender Song auf englisch. Aber wird
nichts weltbewegendes.
Meinung: 07 Punkte, bemüht - Tipp:
absolut chancenlos
--> und wurde wohl ein falscher Song
der band zugespielt. Es war Punk. Dennoch
nicht dabei. |
|
22 Ungarn - Magdi Rúzsa - Unsubstantial blues
Einen echten Bluessong gab es beim ESC
wohl auch noch nie. Und das war auch gut
so. Das Stück ragt zwar raus, mag
vielleicht einige Musikexperten
begeistern, doch unserem Ohr schadet das
eher.
Meinung: 01 Punkte, macht mir den Blues - Tipp:
eine Finalteilnahme wäre eine
Fehlentscheidung
--> wie gesagt: Fehlentscheidung, denn
der Titel ist dabei |
|
23 Estland - Gerli Padar - Partners in crime
Estland ist eigentlich immer up to
date, was den europäischen Geschmack
angeht. Auch dieses Werk gehört dazu. Den
Stil haben wir heute schon oft gehört:
besinnlicher Text und dann Power im
Refrain. Ansonsten ist das ein
Pop-Rock-Stück, das auch viele junge
Menschenansprechen dürfte.
Meinung: 10 Punkte, modern - Tipp: müsste
eigentlich ins Finale kommen, dort im
vorderen Mittelfeld
--> nicht dabei |
|
24
Belgien - The KMG's - Love power
Belgien hatte mit Kate Ryan endlich
auf ein starkes Pferd gesetzt, doch
scheiterte überraschend im letzten Jahr.
Mit diesem flotten Jazz-Beitrag sollte es
nicht gerade besser werden. Ungewöhnlich
für den ESC, aber nicht mein Fall.
Meinung: 02 Punkte, nicht mein Stil - Tipp:
schafft es evtl. durch den Ausnahmesound,
aber eher nicht
--> nicht dabei |
|
25 Slowenien -
Alenka Gotar -
Cvet z juga
Das ist Balkansound, wie wir ihn
lieben. Aber hier bleibt es nicht bei
innerer Getragenheit, sondern es ergießen
sich opernhafte Töne im modernen
Popgewand. Hohe Töne nerven hier nicht,
sondern passen sich an. Glanzvolles
Werk.
Meinung: 12 Punkte, so macht Oper Spaß - Tipp:
könnte für das Finale reichen, dort im
Mittelfeld
--> nicht dabei |
|
26
Türkei -
Kenan Dogulu -
Shake it up sekerim
Waren das noch Zeiten, als die Türken
noch richtige einheimische Töne
veröffentlichten. davon ist bei diesem
Stück überhaupt nichts mehr zu hören.
Man könnte es eher den Engländern
zuordnen. Dancefreunde können sich
vielleicht dran ergötzen. Aber der Rest
wird es abhaken.
Meinung: 03 Punkte, nervig - Tipp:
Deutschland wird wohl einem anderen Land
12 Punkte geben müssen
--> die Türken konnten sich doch
durchsetzen |
|
27
Österreich -
Eric Papilaya - Get a life - get alive
Eric hat bei Starmania mitgemacht. Er
wurde für den ESC gesetzt. Eine schlechte
Entscheidung. Er hat zwar Personality,
aber das Werk ist ein rockiges Grauen.
Meinung: 01 Punkte, grauenvoll - Tipp: Bon
Jovi-Fans werden wohl anrufen, daher evtl.
im Finale dabei (hinten)
--> nicht dabei |
|
28 Lettland -
Bonaparti.lv -
Questa Notte
Und nochmal Töne aus der Oper. Einige
Tenöre singen hier um die Wette. Eine
Mischung aus Pop und Klassik. Wird
sicherlich seine Fans finden und geht ganz
gut ins Ohr.
Meinung: 09 Punkte, gefällig - Tipp: dank
gutem Startplatz evtl. im Finale, dort eher
hinteres Mittelfeld
--> dabei |
Unser Tipp - folgende 10
Titel erreichen das Finale:
1. Schweiz - DJ Bobo - Vampires are alive
- FALSCH
2. Weißrußland - Koldun - Work your magic
3. Zypern - Evridiki - Comme ci, comme ca
- FALSCH
4. Bulgarien - Elitsa Todorova & Stoyan Yankulov - Water
5. Malta - Olivia Lewis - Vertigo -
FALSCH
6. Serbien - Marija Šerifovic - Molitva
7. Dänemark - DQ - Drama Queen -
FALSCH
8. Estland - Gerli Padar - Partners in crime
- FALSCH
9. Slowenien - Alenka Gotar - Cvet z juga
10. Moldawien - Natalia Barbu - Fight
Statt unserer vier Falscheinschätzungen
konnten sich platzieren
Mazedonien - Karolina - Mojot svet
Ungarn - Magdi Rúzsa - Unsubstantial blues
Georgien -
Sopho - Visionary Dream
Lettland -
Bonaparti.lv -
Questa Notte
Türkei -
Kenan Dogulu -
Shake it up sekerim |
DAS FINALE (nach Startreihenfolge):
|
01 Bosnien-Herzegowina -
Marija Sestic - Rijeka bez imena
Ein trauriges Lied. Passt zu Bosnien
perfekt. Etwas für Romantiker und
Genießer. Fällt bei den vielen modernen
Stücken etwas aus dem Rahmen.
Meinung: 11 Punkte, wunderschön - Tipp:
zu ruhig, daher eher hinteres Mittelfeld
(Platz 16) |
|
02
Spanien -
NASH -
I love you mi vida
Spanischer flotter Song der Gruppe mit
einigen modernen Stampfelementen. ist
recht fetzig, sicher auch live - doch
bleibt nicht lange im Hirn haften.
Meinung: 08 Punkte, Durchschnitt - Tipp:
kein Lobby, daher weit hinten (Platz 23) |
 |
03
Weißrußland - Koldun -
Work your magic
Koldun setzt ihr ein weiteres
Glanzlicht. Der Song setzt im Refrain auf
Power. Angereichert wird der satte Popsong
mit James Bond-typischem Sound. Bleibt
lange im Ohr.
Meinung: 13 Punkte,
gefällig - Tipp: unter den Top 5 (Platz
2)
|
|
04
Irland -
Dervish -
They can't stop the spring
Folkelemente kommen in ESC-Titeln
immer häufiger vor. Warum dann nicht
gleich einen echten Irish-Folk-Song ins
Rennen schicken? Das dachten sich wohl
auch Dervish. Auffällig, natürlich,
wirkt trotzdem modern, angenehm, einfach
klasse. 12 points for Ireland!
Meinung: 14 Punkte, bester Song - Tipp:
wird es sehr schwer haben (Platz 21) |
|
05 Finnland -
Hanna Pakarinen -
Leave me alone
Lordi brachten letztes Jahr den Sieg
für Finnland mit Rockmusik. Hanna bleibt
dem Stil treu. Dunkle Augenränder, harter
Typ, düsterer Sound. Der Refrain ist noch
ganz gefällig, aber ansonsten einfach zu
hart.
Meinung: 03 Punkte, zu düster - Tipp:
Heimvorteil, einzig verbliebener Rocksong,
im guten Mittelfeld (Platz 10) |
|
06 Mazedonien - Karolina -
Mojot svet
Ruhige Musik und dann lauter Refrain.
Klingt wie schon oft gehört beim ESC.
Fällt nicht sehr auf in der Masse, stört
aber auch nicht weiter.
Meinung: 08 Punkte, ist ok - Tipp: dank
Nachbarschaftshilfe im Finale, dort im
Mittelfeld (Platz 19) |
|
07 Slowenien -
Alenka Gotar -
Cvet z juga
Das ist Balkansound, wie wir ihn
lieben. Aber hier bleibt es nicht bei
innerer Getragenheit, sondern es ergießen
sich opernhafte Töne im modernen
Popgewand. Hohe Töne nerven hier nicht,
sondern passen sich an. Glanzvolles
Werk.
Meinung: 12 Punkte, so macht Oper Spaß - Tipp:
Mittelfeld (Platz 14) |
|
08 Ungarn - Magdi Rúzsa - Unsubstantial blues
Einen echten Bluessong gab es beim ESC
wohl auch noch nie. Und das war auch gut
so. Das Stück ragt zwar raus, mag
vielleicht einige Musikexperten
begeistern, doch unserem Ohr schadet das
eher.
Meinung: 01 Punkte, macht mir den Blues - Tipp:
leider im Finale und daher wohl auch hier
ordentlich (Platz 11) |
|
09
Litauen -
4Fun -
Love or leave
Lässiger Summer-Sound, der als
Soundtrack für den nächsten Urlaub am
Mittelalter herhalten könnte. Durchaus
gefällig. Gefühlvoll, geschmeidig,
unaufdringlich...
Meinung: 10 Punkte, sommerlich - Tipp:
wohl zu unauffällig, eher weiter hinten
(Platz 15) |
|
10
Griechenland -
Sarbel -
Yassou Maria
Vielleicht der Topfavorit. Hier passt
alles: flotter Sound, der sofort ins Ohr
geht. Der Titel passt eher nach Spanien,
hat aber auch einen Hauch arabischer und
griechischer Elemente drin. Sarbel dürfte
zudem optisch gefallen.
Meinung: 11 Punkte, flotter Dancesound - Tipp:
Heißer Siegkandidat, aber Westler (Platz
3) |
|
11 Georgien -
Sopho - Visionary Dream
Schräge Stimmlage wie bei Bjork oder
Kate Bush. Dazu kommt ein Ethnosound, der
mit Feengesang beginnt und dann in wilden
Sangesorgien endet. Im Background hören
wir diverse Instrumentenergüsse, die eine
gewisse Folkpräsenz bieten, aber dennoch
im Ganzen eher chaotisch wirken. Und
Premiere für Georgien!
Meinung: 08 Punkte,
ethnisches Mischmasch - Tipp:
überraschend im Finale (platz 22) |
|
12
Schweden -
The Ark -
The worrying kind
Glitterrock aus den 70ern - so könnte
man die Musikart der Ark nennen. Das hört
ich nur etwas moderner an. Es ist nicht
das beste Stück der Band. Und ob es die
Masse überzeugen kann muss abgewartet
werden.
Meinung: 08 Punkte, Ansätze sind gut - Tipp:
schwer einzuschätzen, daher Mittelfeld
(Platz 12) |
|
13 Frankreich -
Les Fatals Picards -
L'amour à la Française
Franzosen singen englisch... hört man
auch nicht alle Tage. Diese Komikerband
singt über französische Liebe. Der Stil
ist nicht zuzuordnen, irgendwas zwischen
Ska, Punk, Rock, Comedy und Pop. Die
Pressearbeit der Band ist lobenswert, der
Titel witzig und wenn sie eine tolle SHow
liefern könnte etwas draus werden.
Meinung: 10 Punkte, amüsant - Tipp:
könnte positiv überraschen (Platz 17) |
|
14 Lettland -
Bonaparti.lv -
Questa Notte
Und nochmal Töne aus der Oper. Einige
Tenöre singen hier um die Wette. Eine
Mischung aus Pop und Klassik. Wird
sicherlich seine Fans finden und geht ganz
gut ins Ohr.
Meinung: 09 Punkte, gefällig - Tipp: ins
Finale gehüpft und auch hier alles
möglich (Platz 9) |
|
15 Russland -
Serebro - Song # 1
Ob Russland Britney Spears-Verschnitt
wirklich der Song Nr. 1 wird ist mehr als
fraglich. Er ist wohl der modernste Song
von allen. Musiksender würden ihn auch
ohne ESC spielen. Aber älteren zuschauern
wird das zu wild sein.
Meinung: 07 Punkte, modern, aber zu doll - Tipp:
um Platz 10 herum (Platz 8) |
|
16
Deutschland -
Roger Cicero - Frauen regieren die Welt
Ich bin immer noch erschüttert, dass
es Monrose nicht geschafft haben. So nimmt
einer der drei schlechtesten deutschen
Beiträge seit 1970 teil. Aber man
gewöhnt sich dran. Und inhaltlich wurde
es ja auch mal Zeit, dass jemand die
wahren Motive deutscher Frauen entlarvt
und vor allem veröffentlicht hat.
Eigentlich hätte Roger kaum eine Chance,
da alle Nichtdeutschen den Song nicht
verstehen. Aber sein Charme und der
außergewöhnliche Stil (Swing) werden
evtl. auch ein paar Damen in der Ukraine
zu Punkten verführen. Auch hier mal
ein Lob zur erstklassigen Pressearbeit
(siehe Foto links)!
Meinung: 09 Punkte, gewöhnungsbedürftig - Tipp:
mit Glück wird es ein Mittelfeldplatz
(Platz 18) |
|
17 Serbien - Marija Šerifovic - Molitva
Serbien begeisterte uns in den letzten
Jahren immer mit sehr getragenen
wunderbaren Songs. Auch diesmal haben sie
wieder etwas tolles aus dem Hut gezaubert:
ruhiger, aber dennoch kraftvoll
intonierter Song mit folkloristisch
angehauchten Elementen. Erinnert stark an
einen Musicalsong.
Meinung: 12 Punkte, ein Erlebnis - Tipp:
Tophit aus dem Baltikum, im Finale ein
Platz unter den Top 10 (Platz 7) |
|
18 Ukraine -
Verka Serduchka -
Danzing
Was für ein schräger Tanzsong. Ein
wilder Volkstanz, der richtig in die Beine
geht. Dazu kommt ein verrückter Text, der
auch in deutsch gesungen wird:
"Sieben, Sieben... 1,2,3 tanzen...
nix verstehen". Auch live darf man
einiges erwarten. So wird er als Drag
Queen auftreten mit einem übergewichtigen
Transvestiten.
Meinung: 13 Punkte, irre - Tipp: entweder
Letzter oder Siegkandidat (Platz 1) |
|
19
Großbritannien - Scooch - Flying the flag
Eine musikalische Rundreise über
Europa: von London über Berlin, Paris,
Tallin, Amsterdam usw. Klingt aber wie oft
gehört - einfacher Dance-Pop zum
Wohlfühlen, angereichert durch einige
Bordansagen.
Meinung: 09 Punkte, ganz nett - Tipp: als
Westland ohne Chance (Platz 24) |
|
20 Rumänien - Todomondo - Liubi, liubi, I love you
Interessantes Werk: fängt langsam wie
ein Finderlied an, fast volkstümlich,
steigert sich dann in flottem Tempo und
endet schließich in wildem Punk und Ska.
Ein echtes Highlight, auf das ich mich
freue.
Meinung: 12 Punkte, faszinierend - Tipp:
fällt auf, nervt, findet aber auch Fans,
Platz 5-10 ist möglich (Platz 5) |
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21 Bulgarien - Elitsa Todorova &
Stoyan Yankulov - Water (Voda)
Ein Trommelfestival mit hoher
stimmlicher Geschrei (durchaus positiv
gemeint) aus dem
Ethno-Folk-Pop-Rock-Bereich. Ein toller
emotionsgeladener Einstieg in den Song
Contest. Vor allem live am TV könnte das
Werk echt mitreißen.
Meinung: 12 Punkte,
beflügelnd - Tipp: hat im Halbfinale
überzeugt, vieles möglich (Platz 6) |
|
22
Türkei -
Kenan Dogulu -
Shake it up sekerim
Waren das noch Zeiten, als die Türken
noch richtige einheimische Töne
veröffentlichten. davon ist bei diesem
Stück überhaupt nichts mehr zu hören.
Man könnte es eher den Engländern
zuordnen. Dancefreunde können sich
vielleicht dran ergötzen. Aber der Rest
wird es abhaken.
Meinung: 03 Punkte, nervig - Tipp: duselt
sich ins Finale und ist unabhängig der
Qualität Mitfavorit (Platz 4)
|
|
23
Armenien -
Hayko -
Anytime you need
Sein guter Startplatz rettet ihn
eventuell vor einer Totalblamage. Der
Titel ist durchaus nicht schlecht. Schön
ruhig, in englisch gesungen, mit einigen
Folkelementen versehen, aber für einige
gute Platzierung sicher viel zu wenig und
unauffällig.
Meinung: 10 Punkte, muss man öfters
hören - Tipp: wird wohl einer der letzten
Plätze erringen (Platz 20) |
|
24 Moldawien - Natalia Barbu - Fight
Dieser Song ist ein echter Kampf:
kraftvoll singt sich Natalia in den Song
hinein. Moldawien hat schon sehr früh
gewählt, so dass das Lied bei ESC-Fans
evtl. am meisten im Ohr ist. Insgesamt ein
Power-Pop-Song, der eingängig ist und
live gut ankommen könnte.
Meinung: 11 Punkte, kraftvoll - Tipp: ins
Finale gerutscht, wird aber nicht viel
reissen (Platz 13)
|
Unser Tipp
für das Finale:
1. Ukraine - Verka Serduchka - Danzing
2. Weißrußland - Koldun - Work your magic
3. Griechenland - Sarbel - Yassou Maria
4. Türkei -
Kenan Dogulu -
Shake it up sekerim
5. Rumänien - Todomondo - Liubi,
liubi, I love you
6. Bulgarien - Elitsa Todorova & Stoyan Yankulov - Water
7. Serbien - Marija Šerifovic - Molitva
8. Russland - Serebro - Song # 1
9. Lettland -
Bonaparti.lv -
Questa Notte
10. Finnland - Hanna Pakarinen - Leave me alone
11. Ungarn - Magdi Rúzsa - Unsubstantial blues
12. Schweden - The Ark - The worrying kind
13. Moldawien - Natalia Barbu - Fight
14. Slowenien - Alenka Gotar - Cvet z juga
15. Litauen - 4Fun - Love or leave
16. Bosnien-Herzegowina - Marija Sestic - Rijeka bez imena
17. Frankreich - Les Fatals Picards - L'amour à la Française
18. Deutschland - Roger Cicero - Frauen regieren die Welt
19. Mazedonien - Karolina - Mojot svet
20. Armenien - Hayko - Anytime you need
21. Irland - Dervish - They can't stop the spring
22. Georgien -
Sopho - Visionary Dream
23. Spanien - NASH - I love you mi vida
24. Großbritannien - Scooch - Flying the flag
|
Unsere persönliche
ESC-Hitparade 2007 (Finale):
1. Irland - Dervish - They can't stop the spring
2. Ukraine - Verka Serduchka - Danzing
3. Weißrußland - Koldun - Work your magic
4. Rumänien - Todomondo - Liubi, liubi, I love you
5. Serbien - Marija Šerifovic - Molitva
6. Bulgarien - Elitsa Todorova & Stoyan Yankulov - Water
7. Slowenien - Alenka Gotar - Cvet z juga
8. Bosnien-Herzegowina - Marija Sestic - Rijeka bez imena
9. Griechenland - Sarbel - Yassou Maria
10. Moldawien - Natalia Barbu - Fight
11. Armenien - Hayko - Anytime you need
12. Litauen - 4Fun - Love or leave
13. Frankreich - Les Fatals Picards - L'amour à la Française
14. Deutschland - Roger Cicero - Frauen regieren die Welt
15. Lettland - Bonaparti.lv - Questa Notte
16. Großbritannien - Scooch - Flying the flag
17. Mazedonien - Karolina - Mojot svet
18. Spanien - NASH - I love you mi vida
19. Schweden - The Ark - The worrying kind
20. Georgien - Sopho - Visionary Dream
21. Russland - Serebro - Song # 1
22. Finnland - Hanna Pakarinen - Leave me alone
23. Türkei - Kenan Dogulu - Shake it up sekerim
24. Ungarn - Magdi Rúzsa - Unsubstantial blues
Titel aus dem Halbfinale
3. Schweiz - DJ Bobo - Vampires are alive
10. Malta - Olivia Lewis - Vertigo
11. Zypern - Evridiki - Comme ci, comme ca
17. Dänemark - DQ - Drama Queen
18. Norwegen - Guri Schanke - Ven a bailar conmigo
19. Estland - Gerli Padar - Partners in crime
20. Portugal - Sabrina - Dança Comigo
22. Kroatien - Dragonfly feat. Dado Topic - Vjerujem u ljubav
28. Albanien - Aida & Frederik Ndoci - Balada e gurit
30. Andorra - Anonymous - Save the world
32. Israel - Teapacks - Push the button
33. Montenegro - Stevan Faddy - Hajde kroci
34. Island - Eiríkur Hauksson - Valentine lost
35. Niederlande - Edsilia Rombley - On top of the world
36. Tschechien - Kabát - Malá dáma
39. Belgien - The KMG's - Love power
40. Polen - The Jet Set - Time to party
42. Österreich - Eric Papilaya - Get a life - get alive |
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